ding dong

„Ich bräuchte da mal schnell ein Logo...“

 

 

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Der Corporate-Design-Prozess: Define/Design/Develope

 

Wie läuft so ein Entwicklungsprozess ab? Wie finde ich den richtigen Weg zum Corporate Design? Und warum dauert das so lange?

 

  1. Gespräche. Die wichtigste Frage für den Designer ist zu Beginn einer Corporate Design-Entwicklung: Was soll das Erscheinungsbild transportieren? Hierfür rede ich meist mit dem oder der oder den Chef/Chefin/Chefs, auch helfen mir bereits vorhandene Werbematerialien, Präsentationen oder ähnliches, um eine Gefühl für das Unternehmen zu bekommen. Natürlich rede ich auch gerne mit Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen, diese haben oft eine ganz andere Sicht auf „ihr“ Unternehmen. Ein guter Einstieg ist meist eine Führung durch den Betrieb, um eine Vorstellung von Arbeitsabläufen und Geschäftsfeldern zu bekommen.

  2. Kernkompetenzen. Meist weiß ich nun genug, um bestimmte Kernkompetenzen gemeinsam mit dem oder der Chef/Chefin oder einem verantwortlichen Mitarbeiter aufschlüsseln zu können. Wofür steht die Firma und was will sie besonders nach außen tragen? Diese Schlüsselwörter gilt es, grafisch zu berücksichtigen. Auch besondere Wünsche des Kunden - manche bevorzugen bestimmte Farben, andere wollen aus historischen Gründen Buchstabenfolgen beibehalten oder ähnliches.

  3. Skribbeln. Nun ziehe ich mich zurück. Manchmal brauche ich etwas Abstand, bis die passenden Ideen kommen, manchmal kommen sie sofort. Manchmal zeichne ich wochenlang auf Papier, bei anderen Ideen lande ich direkt am Computer. Hier muss stets ein eigener Weg gefunden werden – der Prozess ist genauso individuell wie die Unternehmen, die ich betreue! 

  4. Verschiedene Wege. Oft schlage ich am Anfang mehrere Wege ein, mindestens aber zwei parallel, die Weiterentwicklung (auch oft an mehreren Wegen) erfolgt dann zusammen mit dem Auftraggeber, von ihm erfolgt in dieser Phase das wichtige Feedback, bis ich irgendwann höre: „Ja das passt. Genauso ist unser Unternehmen. Da erkennen wir uns wieder!“ Das ist meist die Geburt des Logos.

  5. Das Drumherum: Corporate Design ist natürlich mehr als nur ein Logo. Es ist sozusagen der Kosmos, in dem das Logo als Stern schwebt. In den meisten Fällen gibt es daher erweiterte Grafikelemente, die das Logo ergänzen und mit bestimmten Regeln zur Anwendung kommen. Farben werden klar definiert, formensprache und Raster natürlich nicht dem Zufall überlassen. Nur bei einer konsequenten Anwendung ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild.

  6. Happy Ende. Am Ende entstehen so nicht nur die übliche Geschäftsausstattungen wie Briefpapier und Visitenkarten, sondern je nach Firma auch Gestaltung von Firmenwagen und Schildern, Banner, Poster, manchmal auch T-Shirts, manchmal Verpackungen, oft Werbeideen wie Plakate und Anzeigen, Printprodukte wie Flyer, Broschüren oder Veranstaltungsverzeichnisse.

    Ganz viele Happyends: Corporate-Design-Projekte von Jördis Heizmann

 

 

Entwurfsprozess für die Comenius-Buchhandlung